Allgemein, Laufen

Craft Womens Run 2016

Am Samstag, 13.08., fand in Köln der Craft Womens Run statt. Eine super Laufveranstaltung nur für Frauen. Die Veranstaltung startete im Tanzbrunnen in Deutz. Dort starteten die Läufe über 5 Kilometer und 8 Kilometer. Eine Freundin hat mich überredet, mit ihr den 8km Lauf zu absolvieren. So lief ich beim Womens Run meinen ersten offiziellen Lauf über diese Distanz. Wie das war, erfahrt ihr hier.

10.000 Teilnehmerinnen beim Womens Run

IMG_20160813_145334Der 8km Lauf startete um 17 Uhr. Da rund um den Lauf aber eine Menge an Randprogramm am Tanzbrunnen angeboten wurde, waren wir schon um kurz vor drei in Köln. Schon aus der Bahn sah man viele Läuferinnen in den pinken T-Shirts, die gerade den 5km Lauf absolvierten. Am Tanzbrunnen20160813_165039angekommen holten wir erstmal unsere Startunterlagen und das T-Shirt ab. Nach der Einkleidung verschafften wir uns einen Überblick über das Veranstaltungsgelände im Tanzbrunnen. Vor lauter pinken T-Shirts sah man allerdings kaum die Stände der Sponsoren. Die über 10.000 Teilnehmerinnen quetscheten sich zwischen Fußbädern, Sport-Bhs und Intimpflege durch den Tanzbrunnen. Entspanntes informieren, was für Gimmicks man abstauben kann, war echt nicht möglich. Deshalb suchten wir uns ein entspanntes Plätzchen und aßen zur Stärkung noch Joghurt mit Obst. Dann ging es auch schon zum Warm-Up. Nach 20 Minuten Aerobic war ich so richtig am Schwitzen und es ging in Richtung Startbereich.

Der erste 8km Lauf20160813_145246

Im Startbereich teilte man sich in verschiedene Gruppen ein: Sehr sportliche Läuferinnen, Fitnessläufer, Läufer und Spaßläufer. Wir entschieden uns für die zweite Gruppe. Ich hatte echt ein wenig Panik, dass mir das Tempo zu hoch wird. Immerhin war es erst das dritte Mal, dass ich eine solche Strecke laufen würde. Und auf Zeit bin ich eh noch nie gelaufen. Als es dann losging, war aber alles sehr entspannt. Ich fand schnell mein Tempo und hatte auch noch Luft zum quatschen. Als wir bei der ersten Versorgungsstation ankamen, schnappte ich mir natürlich einen Becher Wasser. Leider bin ich völlig unbegabt darin, gleichzeitig zu trinken und zu laufen. Deshalb kippten wir uns das Wasser einfach über den Kopf. Das freute nicht nur uns, sondern auch die Zuschauer. Gut gelaunt ging der wilde Lauf dann weiter. Die Deutzer Brücke war ein wenig gewöhnungsbedürftig, weil sie total am ächzen war. Nachdem die ersten drei Kilometer geschafft waren merkte ich, dass ich wirklich gut drauf war und das Tempo locker weiter laufen konnte. Meine Freundin hatte leider ein wenig Atemprobleme, da es recht warm war und wir am Stau vorbei laufen mussten. Deshalb bin ich leider die letzten vier Kilometer alleine gelaufen, was aber erstaunlich gut geklappt hat.

Womens Run über 8km: Check!

IMG_20160813_154041Zusammen mit vielen anderen überquerte ich die Ziellinie, wo schon viele pink gekleideten Frauen standen. Laut meiner App war ich 57 Minuten gelaufen. Damit war ich sehr zufrieden. Ich hätte am Anfang schon etwas schneller laufen können, da ich aber echt nicht weiß wie meine Kräfte so sind, bin ich froh, nicht schneller gestartet zu sein. So ging es mir nach drei Bechern Wasser recht schnell wieder gut. Außerdem haben mir meine Waden mal nicht weh getan – das ist eigentlich mein persönlicher Sieg! Leider habe ich nach Ende des Laufs meine Achillessehne wieder gemerkt. Schon beim Volleyballtraining habe ich gemerkt, dass ich mir die Sehne ein wenig überbelastet habe. Aber die Freude über den absolvierten Lauf machten die Schmerzen wett. Nachdem wir uns unsere coolen Finisher-Turnbeutel mit allerlei Kleinkram abgeholt hatten, holten wir uns unsere Urkunden. Siehe da, ich war sogar noch zwei Minuten schneller! Nach 55 Minuten war ich im Ziel und belegte damit immerhin Rang 1659 von 3802. Das kann sich für meine Verhältnisse echt sehen lassen! Ich bin froh, dass ich den Womens Run mitgemacht habe und sehr stolz auf mich. Noch vor drei Monaten hätte mir niemand sagen können, dass ich mal freiwillig einen 8km Lauf machen werde. Jetzt ist aber erstmal schonen angesagt, damit ich für die Saisonvorbereitung richtig fit bin und mein Fuß wieder voll belastbar ist.

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