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Kettlebell Workout: Erste Erfahrungen

Vor ein paar Wochen erzählte mir mein Chef begeistert von seiner Kettlebell. Mein erster Gedanke war: Was ist nochmal eine Kettlebell? Dieses komische Ding mit dem Gewicht unten dran und diesem Henkel? Genau, das! Und das Workout mit diesem Trainingsgerät soll wahre Wunder bewirken – erzählte zumindest mein Chef. Neugierig wie ich bin, musste ich das natürlich ausprobieren. Ein paar Tage später hatte ich auch eine Kettlebell und legte direkt mit meinem ersten Workout los.

Das erste Workout mit der Kettlebell

Meine Kettlebell wiegt acht Kilo. Das klingt vielleicht erstmal gar nicht so viel, aber es ist schon ganz schön ordentlich. Vor meinem ersten Workout habe ich mir erstmal ein paar Tutorials bei YouTube angeschaut, um ein wenig einschätzen zu können, was auf mich zukommt. Entschieden habe ich mich dann für ein  10Minuten Workout. Zehn Minuten sind doch nichts! – dachte ich mir bei der Auswahl. Nach den ersten drei Minuten wusste ich, wie verkehrt ich damit lag. Das Workout Programm startete mit Kettlebell-Swings, eine der bekanntesten Übungen: Die Kettlebell wird „einfach“ aus der Kniebeuge mit den Armen nach oben geschleudert. Schon dabei fällt schnell auf, dass man beim Workout mit der Kettlebell den ganzen Körper anspannen muss. Vor allem der Rücken wird extrem gefordert – aber auch gefördert. Nach den Swings kamen ein paar weitere Übungen, die insgesamt anspruchsvoll waren. Vor allem Übungen für den Trizeps sind (noch) nicht meine Lieblingsübungen.

Kettlebell: Mein neues Lieblingsworkout

Bei einigen Übungen habe ich ein wenig Zeit gebraucht, um herauszufinden, wie man die Kettlebell richtig greift. Hat man den Dreh raus, sind die meisten Übungen sehr effektiv. Schon nach drei Minuten fängt man gut an zu schwitzen. Am Ende meines ersten Workouts war ich nass geschwitzt, hatte schwere Arme und meine Beine waren froh, dass es vorbei ist. Auch wenn es nicht so klingt: Es war super! Es macht richtig Spaß mit der Kettlebell zu trainieren. Die Übungen sind abwechslungsreich und vor allem vielseitig. Man muss wirklich bei jeder Übung den kompletten Körper einsetzen, sei es zum stabilisieren oder um die Kettlebell irgendwie über den eigenen Kopf zu wuchten. Die Begeisterung meines Chefs teile ich jetzt auf jeden Fall und werde auch in Zukunft die Kettlebell fest in mein Workout Programm aufnehmen. Mal schauen, ob sich das Training auch positiv auf die Sprungkraft auswirkt. Fit macht das Workout auf jeden Fall!

 

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