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Survival-Tipps fürs Fitnessstudio

Das Fitnessstudio: ein Ort, an dem es nach Schweiß riecht. Ein Ort, an dem sich muskelbepackte Männer treffen, um den Bizeps zu vergleichen. Ein Ort, an dem man fit werden will, sich aber als unfitter Mensch kaum hintraut. Wenn man sich aber doch überwunden hat und sich ins Fitnessstudio wagt – egal ob fit oder nicht fit – sind die ersten Male oft nicht immer angenehm. Man hat das Gefühl angestarrt zu werden und alles falsch zu machen. Deshalb hier ein paar Survivaltipps für die ersten Trainingseinheiten im Fitnessstudio.

1. Nutze ein Probetraining

Bevor du dich für eine Anmeldung im Fitnessstudio entscheidest, solltest du auf jeden Fall ein Probetraining machen. So lernst du die Trainer kennen, kannst dir einen Überblick über das Angebot an Geräten und Equipment verschaffen und kannst testen, wie das Training ablaufen kann. Mit einem Probetraining bekommst du einen guten ersten Eindruck vom Studio und den Angeboten. Auch kannst du herausfinden, ob es überhaupt der richtige Ort ist. Hier gibt es aber auch Unterschiede bei den einzelnen Studios, wo der Schwerpunkt gelegt wird: Kursangebot, spezielle Studios nur für Frauen, Fitnessstudios mit Schwimmbadzugang oder das klassische Fitti in dem sich die Pumper treffen. Schau dir beim Probetraining an, was für dich wichtig ist und worauf du deinen Schwerpunkt legen willst. 

2. Such dir einen Trainingspartner

Gemeinsam ist vieles leichter, auch das Trainieren. Mit einem Trainingspartner hast du viele Vorteile:

  • Mehr Druck: Wenn man sich verabredet hast zusammen zum Training zu gehen, sagt man weniger ab und überwindet sich eher. 
  • Mehr Motivation: Wenn dein Trainingspartner schneller Fortschritte macht als du, bist du automatisch motivierter. 
  • Mehr Kontrolle: Bei den Übungen könnt ihr euch gegenseitig kontrollieren und auf Fehler hinweisen. So steigt das Trainingsniveau. 
  • Mehr Austausch: Dein Trainingspartner und du könnt euch bei den Einheiten und danach austauschen und Tipps geben. 
  • Mehr Hilfe: Wenn du eine neue Übung ausprobierst und Hilfe brauchst, ist dein Trainingsartner für dich da und hält die Hanteln, feuert dich an oder tupft deinen Schweiß ab 😉 

Ein Trainingspartner kann dir gerade am Anfang eine große Hilfe sein. Egal ob zur Motivation, als mentale Unterstützung oder als erfahrener Tipp-Geber. 

3. Trau dich, Fragen zu stellen

Wenn du in einem Fitnessstudio anfängst, kannst du nicht alles wissen. Dir werden zwar erste Geräte und Übungen erklärt, es gibt aber noch Unmengen an weiteren Möglichkeiten. Trau dich deshalb, Fragen zu stellen. Die Trainer sind immer gerne bereit, Übungen oder Geräte zu erklären oder dir bei der Ausführung einzelner Bewegungen zu helfen und Tipps zu geben. Nur durch Fragen kannst du sichergehen, dass du Übungen richtig machst. Auch wenn du spezielle Probleme mit einzelnen Körperbereichen oder Schmerzen hast, finden die Trainer mit dir bestimmt eine passende Übung oder ein anderes Gerät, um dein Problem zu lösen. 

4. Probiere Neues aus

Oft bekommt man beim ersten Training einen Trainingsplan der auf die individuellen Bedürfnisse/Probleme/Ziele zugeschnitten ist. Das bedeutet aber oft, dass du bei jedem Training deine sieben oder acht Übungen machst und du wenig Abwechslung hast. Das kann schnell zur Routine werden und somit langweilig. Auch gewöhnen sich dann die Muskeln schnell an das Training. Deshalb trau dich auch, neue Übungen auszuprobieren. Dabei kannst du entweder den Kumpel fragen, der ein Fitnessfreak ist, die Trainer oder, wenn du mutig bist, jemanden der gerade die Übung, die du ausprobieren willst, macht. So schlägst du mehrere Fliegen mit einer Klappe:

  • mehr Abwechslung im Workout
  • Belastung weiterer Muskelgruppen
  • knüpfen neuer Kontakte 😉 

Und wenn man sich aus seiner Komfortzone erst mal herausgetraut hat, merkt man auch schnell, dass es Spaß macht neues auszuprobieren. Gerade im Fitnessstudio braucht man oft ein paar Trainingseinheiten um herauszufinden, welche Übungen wirklich zu einem passen. Bei mir klappt die Schulterpresse am Gerät gar nicht, mit Hanteln gehört sie zu meinen Lieblingsübungen. 

5. Hab keine Angst, dich zu blamieren

Ganz ehrlich: die ersten paar Mal im Fitnessstudio sind nicht cool. Man ist unsicher, weiß nicht, ob man alles richtig macht und spürt förmlich die Blicke der anderen auf sich. Da muss man durch. Und dabei ist das wichtigste sich immer wieder bewusst zu machen, dass jeder mal angefangen hat. Keiner kann direkt am Anfang die größten Gewichte stemmen oder führt jede Übung perfekt aus. Auch kommt keiner mit einem perfekt trainierten Körper ins Fitnessstudio – deshalb geht man ja hin. Hab deshalb am Anfang keine Angst, dich zu blamieren. Du wirst schnell merken, dass du besser und sicherer wirst – und dann macht das Trainieren auch richtig Spaß.

6. Bleib dran

Es gibt nichts ärgerlicheres, als sich im Fitnessstudio anzumelden und dann nicht hin zu gehen. Das ist nicht nur teuer, sondern auch nicht sonderlich klug. Nur wenn du regelmäßig hingehst wirst du Erfolge merken und dich verbessern. Auch wenn die ersten Male nicht immer einfach sind, lohnt es sich, dran zubleiben. Lass dich nicht entmutigen, wenn du am Anfang nicht so schnell Fortschritte machst. Die Trainer werden dich unterstützen und du wirst auch schnell andere Trainingswillige finden, mit denen du ins Gespräch kommst. 

Mit diesen Tipps fällt es dir vielleicht leichter, einen guten Start für die ersten Trainingseinheiten im Fitnessstudio zu erwischen. Du kannst sicher sein: wenn es die richtige Trainingsform für dich ist, ist es nur wichtig, einen Rhythmus zu finden und regelmäßig hinzugehen. Alles andere wird dann von alleine kommen.