Allgemein, Volleyball

Volleyball World League Frankfurt: Die Halbfinale

Am 1.07 und am 2.07 fand das Finale der Volleyball World League Gruppe Drei in Frankfurt statt. Bei diesem letzten Turnier der spielten die Mannschaften aus Griecheland, Slowenien, Taiwan und Gastgeber Deutschland um den Aufstieg in Gruppe zwei. Favorit beim Finalturnier war Vize-Europameister Slowenien. Doch auch der jungen, deutschen Volleyball-Nationalmannschaft räumte man gute Chancen auf einen Sieg ein. Am Freitag kämpften die vier Teams aber zuerst um den Einzug ins Finale: Im ersten Spiel traf Gastgeber Deutschland auf das Team aus Taiwan, im zweiten Spiel musste das Team aus Griechenland gegen Vize-Europameister Slowenien ran.

Pünktlich um 17 Uhr startete das erste Spiel: Deutschland gegen Taiwan. Trotz des frühen Spielbeginns war die Fraport-Arena in Frankfurt gut gefüllt. Nicht nur deutsche Volleyballfans, sondern auch Fans aus Taiwan hatten den Weg in die Halle gefunden. Von Anfang an zeigten die deutschen Spieler eine super Leistung. Sie dominierten das Spiel, sodass es zwischenzeitlich 8:2 für das deutsche Team stand. Diesen Vorsprung ließ sich das Team um Vital World League Frankfurt 3Heynen auch nicht mehr nehmen und gewann den ersten Satz mit 25:16. Knapper gestaltete sich der Beginn des zweiten Satzes. Die Spieler aus Taiwan stabilisierten sich in der Annahme und konnten sich dadurch häufiger gegen den deutschen Block durchsetzen. Doch die deutschen Volleyballer hielten den Druck bei den Aufschlägen hoch und sicherten sich durch ihr stabiles Spiel auch den zweiten Satz (25:19). Der Motivation der Fans der Mannschaft aus Taiwan tat dies dennoch keinen Abbruch: Auch im dritten Satz versuchten sie mit kreischenden AnfeuerungsrufenWorld League Frankfurt 2 ihre Mannschaft zum Satzgewinn zu pushen. Die deutschen Volleyballer ließen sich von den schrillen Anfeuerungen aber nicht irritieren (zumindest nicht so sehr wie ich) und spielten weiterhin konstant. Dennoch schafften es die Taiwaner (ja, es heißt Taiwaner und nicht Taiwanesen oder Taiwaniaer) durch intelligent gespielte Kombinationen den Abstand zu den Deutschen gering zu halten. Am Ende zahlte sich aber die körperliche Überlegenheit der deutschen Volleyballer aus und der dritte Satz ging mit 25:22 nach Deutschland. Bejubelt von rund 1.500 Zuschauern siegte die deutsche Volleyballnationalmannschaft im ersten Halbfinale der World League.

Volleyball: Die Popularität steigt

Nach dem ersten Halbfinale der World League in Frankfurt war für die deutschen Spieler der Tag noch nicht zu Ende. Bei einer Autogrammstunde direkt nach dem Spiel holte sich gefühlt jeder Zuschauer ein Autogramm von den Spielern. Leider hatten die Spieler keine Möglichkeit vorher zu duschen und auch die Temperatur von etwa 30 Grad in der Fraport in der Arena führte dazu, IMG_1509 dass die Autogrammstunde eine „dufte“ Angelegenheit wurde.  Trotzdem nahmen sich die meisten Spieler der Nationalmannschaft viel Zeit für die Fans. Neben Autogrammwünschen wurden natürlich auch Selfies gemacht und für Kameras posiert. Gerade bei der Autogrammstunde wurde klar, dass Volleyball immer populärer und beliebter wird. Noch vor vier Jahren, als ich das letzte Mal bei der World League in Frankfurt war, war die Halle Freitags nahezu leer und an eine Live-Übertragung im TV war nicht zu denken. Anstelle einer offiziellen Autogrammstunde gab es damals ein inoffizielles Meet and Greet nach Spielende auf dem Spielfeld.

Slowenien gegen Griechenland: Schnelles Spiel mit klarem Sieger

Das zweite Halbfinale startete direkt nach der Autogrammstunde der deutschen Volleyballer. Vize-Europameister Slowenien war der klare Favorit gegen die Mannschaft aus Griechenland. Bereits im ersten Satz wurden die Slowenen ihrer Favoritenrolle gerecht: Durch kraftvolle Aufschläge brachten sie die Annahme der Griechen immer wieder ins Wanken. Aber die griechischen Spieler hielten mit risikoreichen Sprungaufschlägen dagegen. So gestaltete sich der erste Satz recht ausgeglichen. Letztlich setzten sich die Slowenen aber mit 25:22 durch. Auch im zweiten Satz blieben die Griechen ihrer Taktik treu und schlugen risikoreich auf. In diesem Satz häuften sich aber Fehler und auch der 2,11m große Diagonalangreifer der Griechen konnte seine Angriffe nicht mehr in der slowenischen Spielhälfte platzieren. Dafür sorgte er für ausrechend Arbeit für die Wischer-Kids. Seine Schweiß-Produktion lief auf Hochtouren und das Trikot musste in jeder Auszeit gewechselt werden. Genutzt hat das nichts, die Griechen verloren auch den zweiten Satz mit 20:25. Im dritten Satz zollten die druckvollen Aufschläge der Griechen ihren Tribut: Die Kraft war weg und gegen die souberän spielenden Slowenen fehlten die Mittel. So ging der letzte Satz deutlich mit 25:16 an die slowenische Nationalmannschaft. Im Finale der World League standen sich so am nächsten Tag Deutschland und Slowenien gegenüber.

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