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Warum Volleyball besser als Beachvolleyball ist

Während der Sommerpause geht es für die meisten Volleyballer in den Sand. Beim Beachvolleyball stärkt man die individuellen Fähigkeiten, verbessert Schnelligkeit und lernt, taktischer zu Spielen. Ist die Sommerpause allerdings rum, werden die Volleyballschuhe wieder geschnürt, der Beachvolleyball gegen einen Hallenvolleyball getauscht und die Knie mit Schonern geschützt – es geht zurück in die Halle. Warum Volleyball besser als Beachvolleyball ist, erfahrt ihr jetzt!

1. Du hast ein Team

Dich nervt es, wenn du auf dem Beachvolleyballfeld stehst, dein Partner eine schlechte Phase hat und es an die auslässt? Das kann dir in dem Sinn beim Hallenvolleyball nicht passieren. Als Individuum bist du Teil einer Mannschaft, nicht eines Duos. So muss sich jeder dem Team unterordnen, für die Probleme des einzelnen ist wenig Platz. Dadurch hast du deutlich weniger Spannungspunkte als beim Beachvolleyball. Ein weiterer Vorteil ist das Team an sich – du hast einen Haufen Menschen um dich rum, die das gleiche Hobby haben wie du. Das heißt, es gibt immer was zu reden. Du findest schnell Freunde in deinem Team und kannst tolle Mannschaftsevents machen. Mit dem Team im Rücken bist du stärker, es unterstützt dich und hilft dir in schwierigen Momenten. Im Gegensatz zum Beachvolleyball sind dabei immer fünf Leute beteiligt und nicht nur eine weitere Person – fünfmal mehr Unterstützung also!

2. Du kannst dich auf deine Stärken konzentrieren

Beim Volleyball hat jeder seine eigene Position – Mittelblocker, Außenangreifer, Diagonal, Zuspieler oder Libero. Das bedeutet auch, dass jede Position eigen Herausforderungen mit sich bringt und gewisse Stärken benötigt. Bist du besonders Blockstark und schwach in der Annahme, bist du der perfekte Mittelblocker – aber im Zweifel kein guter Beachvolleyballer. Beim Hallenvolleyball bekommst du die Position, die zu dir und deinen Stärken am besten passt. Wenn du kein guter Allrounder bist, bekommst du die Volleyball Position, für die du am besten geeignet bist. So kannst du dich mehr auf deine eigenen Stärken konzentrieren und dich darin verbessern. Beim Beachvolleyball hingegen musst du alles können und jede Schwäche kann einen Unterschied machen.

3. Deine Schwächen fallen nicht so sehr ins Gewicht

Du hast gerade eine schwache Phase in der Annahme und jeder Ball fliegt von deinen Armen an die Wand? Beim Volleyball ist das nicht schlimm. Durch die taktische Umstellung der Annahme oder durch eine Einwechslung eines anderen Spielers fallen deine Schwächen nicht sehr ins Gewicht. es gibt immer Optionen, um schlechte Phasen oder Fehler von Spielern im Volleyball auszubügeln. Stehst du im Block falsch, kann sich deine Abwehr so positionieren, dass sie vielleicht doch den Ball bekommt. Kommt der Ball vom Zuspiel nicht dahin, wo er hinsoll, kann jemand ihn noch rüberbaggern. Da du weitere fünf Mitspieler auf dem Feld hast, kannst du dir mal kleiner Fehler erlauben, da sie vom Team kompensiert werden können. Dennoch solltest du alles dafür geben, möglichst wenige Fehler zu machen 😉

4. Du hast mehr Möglichkeiten

Aufsteiger, Einbeiner, Zwei Meter Schuss, Hinterfeld und Co. – beim Hallenvolleyball hast du unzählige Angriffsmöglichkeiten. Der Zuspieler kann sich bei seinen Pässen total austoben und hat viele Möglichkeiten. Beim Beachvolleyball gibt`s hingegen meistens nur den Ball über die Mitte oder Außen – aber Hauptsache hoch! Beim Volleyball hast du somit deutlich mehr Optionen für Angriffsvarianten. Aber auch in der Abwehr kannst du dir mehr einfallen lassen. Im Zusammenspiel mit dem Block sind hier diverse Möglichkeiten gegeben – von kurzer und langer sechs bis hin zu Diagonal- oder Longline Block.

5. Du bist nicht an das Wetter gebunden

Bei Sonnenschein und warmen Temperaturen ist Beachvolleyball toll! Aber sobald es regnet und ein Sommergewitter aufzieht, macht es schon deutlich weniger Spaß. Gerade, wenn man ein Turnier spielt, macht das Wetter einen Unterschied. Wind und Regen können einem da ganz schön den Spaß verderben. Dieses Problem hast du in der Halle nicht. Die Turnhalle ist immer trocken und angenehm temperiert. So kannst du auch bei Schnee und Eis deinem Lieblingssport nachgehen. Über den Geruch von muffigen Turnschuhen muss man dann halt nur mal hinwegsehen…

6. Du kannst fester Hauen

Höher, schneller, weiter – das ist der Anspruch eines jeden Sportlers. Im Sand kommst du kaum vom Boden, wenn du hochspringst. Das ist in der Halle natürlich ganz anders. Durch den festen Untergrund und die richtigen Volleyballschuhe springst du deutlich höher. So ist es natürlich logisch, dass du eine höhere Abschlaghlöhe hast und du den Ball somit fester angreifen kannst. Im Beachvolleyball führen feste Angriffe hingegen oft zu Fehlern. Deshalb ist es schon schön, in der Halle mal wieder richtig mit Wums angreifen zu können.

7. Du schonst Haut und Haare

Ja, in der Sonne zu beachen ist schön. Danach überall den Sand zu haben, einen fetten Sonnenbrand mit nach Hause zu nehmen und die Haare sonnengetrocknet zu haben allerdings nicht. Das alles passiert dir beim normalen Volleyball auch nicht, denn da bist du keinen äußeren Einflüssen ausgesetzt. Du bekommst vielleicht trotz Knieschonern mal blaue Flecke, aber ansonsten stellst du deine Haut weniger Herausforderungen. So schützt du dich vor fiesen Schürfwunden oder roten Rücken. Aber auch deine Haare werden nicht so strohig und trocken. Allerdings wirst du natürlich auch nicht braun und kannst nicht mit Beachwaves punkten.

Es gibt also diverse Punkte, warum Volleyball besser als Beachvolleyball ist. Oder ist doch Beachvolleyball besser? Wie ihr seht, kommt es bei mir immer drauf an, was ich gerade spiele. Denn die Hauptsache ist doch, dass man etwas spielt und es Spaß macht – egal, ob im Sand oder in der Halle. Oder wie seht ihr das? Lasst mir einfach einen Kommentar da!

One Comment

  1. Sabine Uhlenbruch

    Toller Artikel! Im Urlaub spiele ich ab und zu auch mal gerne Beachvolleyball, aber Volleyball gefällt mir auch wesentlich besser. So wird man wenigstens davon verschont, überall am Körper den Sand kleben zu haben, besonders wenn an vorher Sonnencreme benutzt.

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